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Paros Insel

indestens seit der mittleren Steinzeit, moeglicherwelse auch schon 9000 v. Chr. haben Menschen Buf den Kykladen gelebt. Die am besten erlorschte der fruehen Siedlungen liegt auf der kleinen Insel SALIAGOS, In der Meerenge zwischen Paras uttd Antiparos, die damals noch durch eine Landverbindung ueberbrueckt war. Die Archaeologen John Evans aund Calin Renfrew haben hier die Spuren eines Baueren und Fischerdotfes entdeckt, das zwischen 4300 und 3700 v. Chr. existierte.

Im Bronzezeitalter wurde Paras zu einem der Zentren der bluehenden kykladischen Kultur, deren Reichtum sich auf einen gefahrenreichen Seehandel gruendete. Die Handwerker aus Paros und van den anderen kykladischen Inseln produzielten prachtvolle Werkzeuge, Waffen und Schmuckstuecke aus Kupfer, Bronze, Silber und Gold. Aber ihre besten Arbeiten sind die aus Marmor.

Die fruehe Bronzezeit ist die elnzigste Periode, in der die Kultur der Kykladen mit Paras als einem Ihrer Zentren, sich unabhaenglg von den umliegenden Gebieten entwickelte und diesen sogar ueberlegen war.

Ungefaehr um 2000 v. Chr. kam Paras unter den Einfluss der sich ausdehnenden Minoischen Seemacht. Nachdem sie Jahrhunderte lang untaetlg geblieben waren, begannen die kykladischen Handwerker um 1600 v. Chr. aufs Neue, ihre charakteristischen Gefaesse zu exportieren. Als die Mykener die Minoer verdraengten, kam auch Paras (ca. 1500 v. Chr.) unter mykenischen Einfluss, was sich im Stil der Keramik ablesen laesst.

m 1100 v. Chr. draengte ein kultureller Umbruch die Mykener nach Osten Buf dIe Inseln und nach Anatol1en. Als die ZivilIsation In der Aegaeis endlich zu einer neuen Bluete ansetzte, nahm sie die Form an, die wir als die Ionische Kultur kennen. In dieser Periode konnten Inseln wie Paras, Naxos und Thers emiges von Ihrer frueheren Bedeutung zurueckgewlnnen. Antike Historiker ueberlietern, dass Paras zu dieser Zeit einen Namen von einem gewissen Paros, Sohn des Parrasion, bekommen habe. Dieser Paros soll der Erbe eines vertriebenen Koenlgs von Arkadien gewesen seinl der waehrend der dorischen Eroberung auf der Insel Zuflucht gesucht hatte.

Mit dem Niedergang Athens nach der Unterwerfung durch Philipp von Mazedonien gerlet auch Paras In den Schatten der po1itlschen und kulturellen Entwicklung. Waehrend der hellenistischen Epoche genoss die Insel Ruhe und Wohlstand. Die Bevoelkerung wird auf 150.000 geschaetzt, von denen viele als Sklaven in den Marmorbruechen arbeiteten. Marmor blieb der wichtigste parische Exportartikel in der hellenistischen Zeit.

146 v. Chr. eroberten die Roemer Korinth und setzten der he/lenistischen Periode ein Ende. Paras versank ins Dunkel in den Jahren nach der Zeitenwende. Der Sieg des Christentums und die Verlegung des politischen Zentrums des roemischen Reiches in den Osten, markieren den Beginn der byzantinischen Periode. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Aegseis Schauplatz von Kaempfen. Paras litt schwer unter den zahlreichen Piratenueberlaellen, bei denen die Inselbewohner als Sklaven verschleppt wurden. Aus dem Jahre 675 wird berichtet, dass Paros voel1ig unbewohnt war.

1207 uebernahm der Venizianer Marco Sanoudou die Kykladen und gruendete das Herzogtum Naxos, welches auch Paras einschloss. Venedigs E.influss auf Paras' Architektur, Sprache, Religion und Menschen ist noch heute spuerbar, 1536 allerdings machte sich die tuerkische Bedrohung wieder bemerkbar. und zwar durch Khsir-ed-din Barbarossa {Rotbart), den Schrecken der Aegaeis. Paros lIeferte eine erschreckende Schlacht, doch schllessfich ueberrannten die Tuerken die Festungsmauern und die venezianische Herrschaft ueber Paros warbeendet.

Obwohl Paras sich ab 1566 unter tuerkischer Oberherrschsft befand, durfte sich die Bevoelkerung weitgehend selbst verwalten. Nach der Befreiung von der tuerkischen Herrschaft durch Mando Mavroghennis wurde Psros Teil des neuen griechischen Staates.

Wesen und Eigenart der Insel

Paros- durch seinen blendend weissen, fast durchsichtigen Marmor beruehmt, ist die viertgroesste Kykladeninsel nach Naxos, Andros und Tinos. Ihre naechstgelegenen Nachbarn sind Antlparos, Naxos, Syros und Delos. Die hoechste Erhebung der Insel ist der Profitis Elias, 750 m ueber MS. Vom Gipfel aus kann man bei guter Sicht fast die gesamte kykladische Inselwelt ueberblicken. Rund 10500 Einwohner leben heute auf Paras, einer der fruchtbarsten Kykladenlnsel. Ihre Ausfuhrprodukte sind vor allem Wein~ Olivenoel, Kartoffeln und Getreide.

Die Marmorbrueche, in denen der weisse Parosmarmor bebrochen wurde~ sind schon seit dem Altertum bekannt. Allerdings wird aus Kostengruenden das beruehmteste unter der Produktion der Insel nicht mehr gewonnen, aber gleichwohl kommt der parische Reichtum auch heute noch aus dem Boden. Die Haelfte aller Ertraege bringt die Landwirtschaft, ungeachtet der TatsacheJ dass ein grosser Teil der Inselflaeche nur fuer weidende Ziegen verwendet werden kann.

Der Parer hat es auf bewunderungswuerdige Welse geschafft, ohne sich zu isolieren~ seine fuer ihn so charakteristischen Eigenschaften zu behalten. Diese werden an Festtagen sichtbar, bei Hochzeiten und Taufen, beim Schmausen, Tanzen und Singen. Parier sind von Natur aus gastfreundlich und da sie auch um die Vorteile des Tourismus wissen. lassen sie durch aufrichtige Bemuehungen Ihren Urlaub zu einem unvergesslIchen Erlebnis werden.

Das Meer um Paros formt Buchten, die Straende verteilen sich gleichmaessig um die Insel herum. Die laendlichen Regionen mit ihrem natuerlich regelmaessigen Muster aus Huegeln, Bergen und Taelern, geben der Insel ihren eigenwilligen Charakter und laedt zu Wanderungen ein.

Die Insel ist voll von Plaetzen. die Sie unbedingt einmal gesehen haben muessen, sowohl des historischen Aspektsl als auch ihrer Schoenheit wegen. tm Nordwesten finden Sie wildes Eiland, das sich mit schroffen Klippen gegen die See abgrenzt. Von Paros. Haefen aus koennen Sie interessante Ausfluege unternehmen. wie z.B. eine Fahrt zu den Ausgrabungen auf der Insel Delos oder zu dem mondaenen Mykonos, wo sich alle Welt trifft. Auch zu den Tropfsteinhoehlen auf Antiparas. zu der Vulkaninsel Santorini und vieles mehr. Oder mieten Sie sich ein Gefaehrt und erkunden die Insel auf eigene Faust. Sie werden entdecken, dass an manchen Orten die Zeit stehengeblieben ist Erkundigen Sie sich bei Ihrer Reiseleitung.